Die allgemeine Maskenpflicht bleibt uns allen auf absehbare Zeit erhalten. Leider auch die überhöhten Preise.

Diese gehen selbst für einfache, so genannte OP-Masken, im freien Markt nach wie vor durch die Decke. Zwar ist dieser Mund-Nasenschutz, anders als vor wenigen Wochen, wieder verfügbar. Doch haben sich die Ausgaben dafür - insbesondere aufgrund des hohen Bedarfs in Pflegeeinrichtungen - zu einem echten Kostentreiber entwickelt.

Als wahrer Segen erwies sich in dieser Situation das Angebot fleißiger Höchberger Näherinnen, einen wiederverwendbaren, waschbaren Mund-Nasenschutz herzustellen. Initiatorin und Koordinatorin dieser Aktion ist Christina Truschel. Ihr und den freiwilligen Helferinnen aus der Marktgemeinde ist es zu verdanken, dass der Höchberger Tagespflege in Zeiten großer Knappheit innerhalb weniger Tage ein Paket Behelfsmasken zur Verfügung stand.

Strenge Hygieneauflagen zum Schutz vor Corona verpflichten die Gäste der Höchberger Tagespflege seit der Wiedereröffnung Mitte Mai, während ihres Aufenthaltes in der Einrichtung einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Die selbst genähten Masken bleiben vor Ort in der Tagespflege und werden täglich nach Gebrauch zusammen mit der Dienstkleidung der Belegschaft gewaschen. Das spart Geld und reduziert Abfall.

So wie über diese Spende konnten sich die zwei Altenpflegeeinrichtungen des Vereins für ambulante Krankenpflege in den letzten Wochen mehrfach über Zeichen der Solidarität freuen – mitunter auch von unerwarteter Stelle. So half beispielsweise das Würzburger Friedrich-König-Gymnasium mit Kitteln und Schutzbrillen aus dem Chemielabor aus, als diese nicht mehr zu beschaffen waren. Weitere unbürokratische und schnelle Hilfe leistete das Caritas Don Bosco Bildungszentrum, dessen Auszubildende dringend benötigte Schutzkittel nähten. Der Vereinsvorsitzende Günter Klopf zeigte sich beeindruckt über die große Solidarität und gegenseitige Hilfsbereitschaft und dankt auf diesem Weg allen Helfern und Unterstützern.

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